Warum eine Welpenspielstunde so wichtig ist
Ein Welpe ist nur in den ersten Lebenswochen wirklich offen für neue Erfahrungen.
Diese sensible Phase endet etwa mit der 16. Woche.
Was dein Hund in dieser Zeit nicht kennenlernt,
kann später mit Unsicherheit, Angst oder Meideverhalten verbunden sein.
Jetzt entscheidet sich,
- wie sicher er auf Umweltreize reagiert
- wie er mit anderen Hunden kommuniziert
- wie er Frust aushält
- wie er Grenzen akzeptiert
- wie er Vertrauen zu seinem Menschen entwickelt
Diese Entwicklung lässt sich später nur noch begrenzt nachholen.
Was dein Welpe bei uns lernt
In unserer Welpengruppe übt dein Hund:
- Sozialverhalten mit anderen Welpen
- angemessenes Spielverhalten
- Impulskontrolle
- Orientierung am Menschen
- erste Regeln im Alltag
Du lernst, Situationen richtig einzuschätzen
und frühzeitig zu führen, bevor Probleme entstehen.
Was passiert in der Stunde?
Die Gruppe ist bewusst überschaubar,
damit jedes Mensch-Hund-Team gesehen wird.
Spielphasen wechseln sich mit ruhigen Momenten ab.
Wir beobachten gemeinsam:
• Wann wird Spiel zu wild?
• Wie zeigt ein Hund, dass er überfordert ist?
• Wann braucht es Unterstützung durch den Menschen?
Du lernst, Situationen richtig einzuschätzen
und klar zu handeln – ruhig und fair.
Es geht nicht um Drill
Dein Welpe soll nicht „funktionieren“.
Er soll lernen, sich in unserer Welt sicher zu bewegen.
Darum begleiten wir jedes Spiel,
erklären Verhalten
und zeigen dir, wie du Orientierung gibst,
ohne Druck auszuüben.

